Ensemble im Homeoffice

Kultur von zu Hause für zu Hause

»Liebevolle Nacht, gib mir meine Liebe
Und wenn sie stirbt, dann nimm sie und schneide sie in kleine Sterne
Und sie wird das Gesicht des Himmels so schmücken
Dass die ganze Welt sich in die Nacht verliebt 
Und der aufgedonnerten Sonne
Nicht mehr huldigt.«

Ein Kurzfilm von und mit Sarah Grunert und Torsten Flassig. Und mit Happy End.
Leider nicht mehr in dieser Spielzeit auf der Bühne zu sehen, aber bestimmt in der nächsten wieder: Wir wünschen viel Freude mit dieser kleinen Orestie-Videobotschaft. Wir sehen uns wieder!
In »Alles ist groß« von Zsuzsa Bánk spielt Nils Kreutinger einen Grabmacher. Die Produktion unserer STIMMEN EINER STADT-Reihe in Regie von Kornelius Eich hätte Anfang April seine Uraufführung in den Kammerspielen gehabt. Wir hoffen, dass wir die Premiere bald nachholen können. In der Zwischenzeit steigern wir unsere Vorfreude mit diesem schönen Trailer, produziert von Mr. Kreutinger himself.
»Stimmen einer Stadt« entstand in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt.
Gastbeitrag Stimmen einer Stadt

Lars Brandt liest aus »Die Gräten«

Am 29. April ist das Buch »STIMMEN EINER STADT – Monodramen für Frankfurt« bei Fischer Taschenbuch erschienen. Darin finden sich die Texte aller neun Monodramen unserer Frankfurt-Serie, die wir gemeinsam mit dem Literaturhaus Frankfurt über drei Spielzeiten hinweg realisiert haben.
In »Die Gräten« spürt Lars Brandt dem Alltag eines Frankfurter Politikers nach, der um sein politisches Überleben besorgt ist. Im Video liest nun der Autor selbst einen Auszug aus seinem Text.
Am 26. April wäre Peter Schröder eigentlich in »Abschied von den Eltern« von Peter Weiss in der Regie von Kornelius Eich zu sehen gewesen. Stattdessen gibt es einen kleinen Videogruß aus dem Garten: das »Kunstgespräch« aus Büchners Lenz.
Statt »räuber.schuldenreich«-Dernière in den Kammerspielen anbei ein Videogruß aus den eigenen vier Wänden: Sarah Grunert in »Petra allein zu Haus«.
Melanie Straub wäre dieser Tage unter anderem bei uns in »Am Südhang« zu sehen. Im Video liest sie stattdessen aus Eduard von Keyserlings Roman »Wellen« für uns. Wie wohltuend bei unserer derzeitigen riesengroßen Theater-Sehnsucht!
Das Schauspiel Frankfurt hat mit der Intendanz von Anselm Weber eine monodramatische Serie über Frankfurt begonnen. Autoren_innen treffen Menschen aus dieser Stadt und überschreiben deren Biographien in einen poetischen Text, der von einer Schauspielerin oder einem Schauspieler aus dem Ensemble dargestellt wird. Entstanden ist ein literarisch-dramatisches Kaleidoskop dieser Stadt. »Stimmen einer Stadt« ist eine Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt.
In der Spielzeit 2019/20 stehen erneut drei Leben aus Frankfurt im Mittelpunkt der Serie. Im siebten Monolog, »Das Leben ist eine Kunst«, schreibt der Büchner-Preisträger Martin Mosebach über eine alternde Künstlerin und die schwierigen Beziehungen, die ihr Leben formten. Das Stück hätte am 09. April 2020 zusammen mit »Die Gräten« von Lars Brandt und »Alles ist groß« seine Uraufführung in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation muss die Premiere verschoben werden. Anke Sevenich hat einen Teil des Monologs kurzerhand zu Hause inszeniert.
Am 3. April hätten wir eigentlich wieder eine Vorstellung von »1994 – Futuro al dente« gespielt. Stattdessen gibt es an dieser Stelle nun einen kleinen aber feinen Videokonferenz-Dialog mit einem Teil der wunderbaren Futuro-Crew. Und wir stellen uns mal kurz vor, wie es wäre, wenn wir gerade wirklich in die Zukunft reisen könnten. Oder in die Vergangenheit. Eigentlich egal, Hauptsache alles außer Gegenwart.
Wenn das Theater geschlossen bleiben muss, machen unsere Schauspieler_innen eben ihre Wohnzimmer zur Bühne. Diesmal wieder mit einem Beitrag für Kinder (und natürlich auch für Erwachsene): Nils Kreutinger liest aus »Die kleine Hexe« von Ottfried Preußler.
Auch unser Ensemble vermisst das Theater. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Schauspiel Frankfurt.
Kinder brauchen (bei geschlossenen Schulen und Kindergärten) momentan besondere Betreuung und Bespaßung. Gerne leisten auch wir einen Beitrag zum Kinderunterhaltungsprogramm: Christoph Pütthoff liest das Lieblingsbuch seiner kleinen Tochter, »He Duda« von Jon Blake und Axel Scheffler (erschienen im Beltz-Verlag).
Wenn das Theater geschlossen bleiben muss, machen unsere Schauspieler_innen eben ihre Wohnzimmer zur Bühne. Nils Kreutinger liest aus »Früchte des Zorns« von John Steinbeck. Unsere Produktion in der Inszenierung von Roger Vontobel hätte am 27. März im Schauspielhaus Premiere gefeiert.
HÖLDERLIN 2020

TEIL 2 DER PODCAST-LESUNG MIT FRIEDERIKE OTT UND PETER MICHALZIK

DER DICHTER UND DER BANKER
Am 20. März hätte in den Kammerspielen eine inszenierte Lesung zu Peter Michalziks »Der Dichter und der Banker« (Reclam Verlag) stattgefunden. Diese musste aus bekannten Gründen leider entfallen. Stattdessen haben sich Friederike Ott, Schauspielerin unseres Ensembles, und der Autor selbst, Peter Michalzik, kurzerhand digital zusammengefunden. Wir wünschen viel Vergnügen mit Teil 2 der Podcast-Lesung!
Theater

PETER SCHRÖDER: »EIN KIND« VON THOMAS BERNHARD

EINE INSZENIERUNG UNTER FREIEM HIMMEL
Jetzt, wo die Türen des Schauspiel Frankfurt geschlossen bleiben müssen, machen unsere Schauspieler_innen ihre Wohnzimmer zur Bühne - oder eben ihre Gärten. Sehen Sie »Ein Kind« von Thomas Bernhard, inszeniert von und mit Peter Schröder.
21. MÄRZ 2020 - INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS

HEIKO RAULIN LIEST AUS »FRÜCHTE DES ZORNS« VON JOHN STEINBECK

Podcast-Lesung mit Friederike Ott und Peter Michalzik

»Der Dichter und der Banker« - Hölderlin 2020
Am 20. März 2020 wäre Friedrich Hölderlin 250 Jahre alt geworden. Eigentlich hätten wir an diesem Abend in den Kammerspielen eine inszenierte Lesung zu Peter Michalziks »Der Dichter und der Banker« (Reclam Verlag) gezeigt. Das Buch erzählt von Friedrich Hölderlin in Frankfurt, der Welt des Geldes und des damaligen Börsenhandels – und darüber, was der Schriftsteller und die Bank miteinander zu tun haben. Aus bekanntem Anlass konnte die Veranstaltung nicht stattfinden. Aber Not macht erfinderisch: So haben sich unsere Schauspielerin Friederike Ott und der Autor Peter Michalzik kurzerhand digital zusammengefunden und eine Art Podcast-Lesung vorbereitet. Gelesen werden Teile vom Anfang des Buches. Darin geht es noch weniger um das Geld als die Frankfurter Welt und das Glück, das Hölderlin hier wenigstens einmal in seinem Leben gefunden hat.