Sebastian Herzfeld

lernte frühzeitig mehrere Instrumente und spielte in verschiedenen Jazzbands, bevor er an der Berliner Musikhochschule »Hanns Eisler« Bass. Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene wie u.a. Markus Stockhausen, Ramesh Shotham, Trilok Gurtu und Chris Jarrett entwickelt er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Diese Vorliebe für eigenwillige Klänge, wie dem Sound seines präparierten Klavieres, prägen auch seine Kompositionen von Film – und Theatermusik. Bisher entstanden dazu über 70 Arbeiten, u.a. auch während der musikalischen Leitung des Neuen Theaters und des Puppentheaters Halle sowie als Gast an Theatern in Bochum, Düsseldorf, Dresden, Bregenz, Wiesbaden, Mannheim, am Berliner Ensemble und Thalia Theater Hamburg. Für das Album »Lieder von Liebe und Tod« erhielt er 2008 gemeinsam mit Anne Kaftan und der Sängerin Bobo den Weltmusikpreis »Ruth«.

Aktuelle Produktionen am Schauspiel Frankfurt