Intensive Theaterprojekte, abendliche Schauspieltrainings, kreative Workshops und Begegnungen mit Theaterprofis: Im Jugendclub können alle zwischen 14 und 25 Jahren Theater machen. Egal, welche Schule ihr besucht, welche Sprachen ihr sprecht, welche Einschränkungen ihr habt und welche Schuhgröße, die Neugier an Theaterformen und die Lust, mit anderen zusammenzuarbeiten, sind die einzigen Voraussetzungen. Gemeinsam mit professionellen Theatermacherinnen und Theatermachern könnt ihr auf die Suche nach dem gehen, was euch  im Leben wichtig ist, kreative Ausdrucksmittel dafür finden und sie in ganz unterschiedlichen Projektformaten zeigen.

Anmeldung

Die Mitgliedschaft im Jugendclub kostet pro Spielzeit 20 € und muss jedes Jahr neu beantragt werden. Zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular vollständig ausgefüllt entweder per E-Mail an theaterpaedagogik@schauspielfrankfurt.de oder postalisch an
Schauspiel Frankfurt
Theaterpädagogik
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt 
schicken.
Ihr werdet benachrichtigt, sobald ihr den Mitgliedsausweis an der Vorverkaufskasse abholen können, dort wird auch die einmalige Teilnahmegebühr bezahlt. 
Junges Forum zu den Thementagen »Erfindung Europa«
Wer oder was ist für Dich Europa? Nach und gemeinsam mit dem Performanceprojekt »United in Peace and Freedom« könnt ihr im Jungen Schauspiel Frankfurt weiterforschen: Hat die Erfindung der »Vereinigten Staaten von Europa« etwas mit Deinem Leben zu tun? Oder die »Sicherung der Europäischen Außengrenzen«? Und was ist das für ein Theater um »nationale Identität«?
Werdet Teil des »Jungen Forums« und sucht mit uns nach Antworten! Euch erwartet eine inhaltliche und spielerische Vorbereitung auf die Thementage »Erfindung Europa« in mehreren Workshops. Dort trefft ihr dann auf der Bühne einen der bekanntesten Europapolitiker: Daniel Cohn-Bendit wird Euch fragen, wie Euer Europa werden soll. Außerdem könnt ihr an allen Diskussionen teilnehmen. Wir werden aufregende Gastspiele sehen und unsere Erfahrungen und Ideen zum Abschluss der Thementage zu einer gemeinsamen öffentlichen Aktion formen – möglicherweise als eine temporäre Einheit der Vielfältigen.

Termine

20.01.2017, 18.00-21.00 Uhr: Performanceworkshop
21.01.2017, 11.00-15.00 Uhr: Performanceworkshop
01.02.2017, 17.00-21.00 Uhr: Performanceworkshop
04.02.2017, 11.00-17.00 Uhr: Performanceworkshop
08.02.2017, 17.00-21.00 Uhr: Performanceworkshop
10.02.2017, 17.00-21.30 Uhr: Eröffnung Thementage
11.02.2017, 16.30-17.30 Uhr: Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit

Die Thementage finden vom Freitag, 10. Februar bis Sonntag, 12. Februar 2017 statt, wobei die Gruppe aus dem weiteren Programm einzelne Veranstaltungen auswählt oder auch Kleingruppen bildet.
Blick hinter die Kulissen
19.01.2017, 18.00 Uhr
Wie sieht es hinter den Kulissen des Theaters aus? Wie entstehen die Kostüme und Masken der Schauspieler? Wie funktioniert der Theaterbetrieb? Beim Blick hinter die Kulissen lernt ihr das Schau­spiel Frankfurt von einer Seite kennen, die beim »normalen« Theaterbesuch verborgen bleibt.
Treffpunkt Schauspielkantine
19.01.2017, 19.00 Uhr: »Eine Familie«
09.02.2017, 19.00 Uhr: »Totentanz«
13.02.2017, 19.30 Uhr: »Sieben gegen Theben / Antigone«
Im Januar und Februar könnt ihr folgende Vorstellungen gemeinsam mit uns besuchen:
  1. Tracy Letts‘ großes Ensemblestück »Eine Familie« ist ein bitter-komisches Familienepos zwischen Alkohol, Tabletten und Lebenslügen. Es ist eine Bestandsaufnahme von Amerikas Gegenwart und wirkt wie das Gegenstück zum »American Dream«.
  2. Ein grausamer »Totentanz« im Alltag einer Ehe, eine leidenschaftliche und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die sich die ewige Treue geschworen haben, bis der Tod sie scheidet. Und nur der Tod kann ihr böses Spiel noch aufhalten.
  3. Nach seiner gefeierten Inszenierung von Büchners »Dantons Tod« wird Ulrich Rasche in »Sieben gegen Theben/Antigone« den Zusammenhang von Macht, Sprache und Fanatismus bild- und sprachgewaltig ergründen.
Im Anschluss sprechen wir mit Beteiligten der Produktion über das Erlebte.
OFFENES TRAINING
24.01.17, 18.00-21.00 Uhr
26.01.17, 18.00-21.00 Uhr
22.02.17, 18.00-21.00 Uhr
23.02.17, 18.00-21.00 Uhr
Beim offenen Training haben Jugendclubmitglieder regelmäßig Gelegenheit zu drei Stunden Improvisation, Schauspiel- und Körperarbeit.
Foto: Birgit Hupfeld

United in Peace and Freedom

Projekt von Martina Droste und Chris Weinheimer
»Frankfurt Babel« endete mit der Behauptung des Verbindenden in einer autonom denkenden heterogenen Gruppe junger Menschen. Nun wollen wir wissen: Wozu diese Verbindung? Oder anders: In welchem Europa wollen wir leben?
Premiere am 14. Januar 2017
Foto: Birgit Hupfeld

Projektionen

Performanceprojekt mit jugendlichen Neu- und Alt-Frankfurter/innen von Martina Droste, Jorma Foth und Shaho Nemati
Eine Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM)
Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund treffen auf ein lebens- und bewegungsgestaltendes Element: Architektur als Träger und Ausdruck von Geschichte und Tradition, von Machtstrukturen und Ideologien, Beständigkeit und Wandel.
Premiere am 04. November 2016 im Deutschen Architekturmuseum

[Alles] was recht ist

Inklusives Projekt von Isabel Dorn und Christine Haas
Welche Rechte haben Jugendliche und finden sich diese in der alltäglichen Realität wieder? Kennen sie ihre Rechte? Haben sie Einfluss auf die Rechte anderer? Und haben wirklich alle die gleichen Rechte?
Premiere im April 2017