Foto: Jessica Schäfer aus
»Swop - von•da•hier•her•dort•hin«

Eines ist sicher: Die Zukunft junger Frankfurter_innen ist multi-, trans- und interkulturell und gender-divers. Und das ist gut so, denn es bedeutet Erweiterung und Bereicherung. Dafür braucht es Begegnungen auf Augenhöhe, Austausch, das Überschreiten festgefahrener Denkmuster im gemeinsamen schöpferisch-kreativen Tun. Doch wie sollen beispielsweise Jugendliche mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die das Gefühl gleichberechtigter Teilhabe nicht erleben, auf den Reichtum einer komplexen Gemeinschaft der vielen Verschiedenen vertrauen, wenn es etablierte Politik und die sogenannte Mehrheitsgesellschaft nicht tun? Viele Jugendliche grenzen sich ab, schaffen sich ihre Communities, generieren alte und neue Feindbilder. Als Alternative dazu brauchen wir dringend Räume und Mittel der Begegnung, des Austausches und der gesellschaftlichen Alternativen. Das Junge Schauspiel Frankfurt schafft kreative Spielräume und professionelle Mittel dafür. Es öffnet den Zugang zum Kunstraum Theater, einem Experimentierfeld für die Zukunft. Es arbeitet konsequent inklusiv. Hier treten Menschen miteinander in Austausch, die sich sonst nicht begegnet wären. In eigenen Theaterprojekten auf verschiedenen Bühnen finden ihre Erfahrungen und Perspektiven den Weg in die Öffentlichkeit. In Zukunftslaboren, bei Theateraktionen in Schulen, im Stadtraum und in der aktiven Auseinandersetzung mit den Inszenierungen im Schauspiel Frankfurt werden Weichenstellungen infrage gestellt und neue Perspektiven entwickelt von heute für morgen.

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Aktuelle Angebote

Für Jugendliche



Offenes Schauspieltraining:
Für alle, die Lust haben, mal wieder Probebühnenluft zu schnuppern,
andere Jugendclubber_innen kennenzulernen und sich auszuprobieren:

Donnerstag, 30.01., 18-21 Uhr
Treffpunkt: Schauspielkantine


Für Pädagog_innen

Lehrer_innnen-Lounge am 29.01.20, 18.30h

In der nächsten Lehrer_innen-Lounge begrüßen wir Schauspieler Michael Pietsch!
Der Puppenbauer /-spieler erzählt über seine Arbeit in der aktuellen Inszenierung von Jan-Christoph Gockel
»Die Orestie«, in der auch Puppen zum Einsatz kommen werden.

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