Die wohlverdiente Sommerpause ist vorbei und seit dieser Woche nehmen über 200 Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Künstlerteams an den drei Schauplätzen im Frankfurter Norden, Osten und Westen ihre Arbeit wieder auf.
Im vergangenen Jahr stand vor allem die künstlerische Erforschung der sich überlagernden Welten im Mittelpunkt. Die drei Schauplätze tauchten in die vielen verschiedenen Lebenswirklichkeiten der Teilnehmer_innen ein, untersuchten Gegenwartsverhältnisse und Gemeinschaftskonstrukte und stellten sich gemeinsam die Frage: Was macht die spezifische Historizität, Demografie und Kultur der einzelnen Stadtteile aus?
Das aktuelle Jahr steht bis zum Sommer 2019 unter dem Titel »Die Reisen«. Das Stadtprojekt gerät also in Bewegung, wird die eigenen Welten verlassen und mit den jeweils anderen Schauplätzen in einen phantasiereichen Austausch treten. Wo begegnen wir uns in einem gemeinsam geteilten Stadtraum eigentlich? Und wo eben auch nicht? Was in den vergangenen Monaten schon im Kleinen als erstes Kennenlernen über die gemeinsamenTry Outs stattgefunden hat, wird nun zur bestimmenden Arbeitsbewegung: Gemeinsam schicken die drei Schauplätze immer neue Wir-Formationen spielerisch in den Testlauf und versuchen sich in den verschiedensten Konstellationen an einer künstlerischen Übersetzung der gewonnenen Erfahrungen, Geschichten und Eindrücke.