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Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu überzeugen
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Tatort Frankfurt: Happy Birthday, Türke!
Tatort Frankfurt: Kismet
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Terminal 5 / Steilwand
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Wenn du merkst, dass dein Pferd tot ist, dann steig ab
Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum
Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung
Winterreise
Wir sind schon gut genug!
Punk Rock
Junges Schauspiel
Simon Stephens
Jugendstück / Eine Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurtam Main und der Hessischen Theaterakademie
Bist Du unfassbar nervös, weil du an unsere Schule kommst?

Irgendetwas stimmt hier nicht. Dabei ist es für Lilly ganz normal, dass sie die Schule wechselt – ihr Vater hat in den letzten zwölf Jahren an vier verschiedenen Unis gelehrt. Es ist Lillys erster Tag an einem teuren Elitegymnasium im englischen Stockport, und schon ist sie umringt vom Leistungsdruck ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, von ihren Ansichten, Ängsten und Gemeinheiten, Lügen und Machtspielen. Da ist Cissy, die Gewalt von ihren Eltern befürchten muss, wenn sie in den Abschlussprüfungen keine Bestnoten erhält. Da ist William, der sich am liebsten in die hermetisch abgeschlossene Oberstufenbibliothek zurückzieht und zwischen Selbstaufwertung
und -abwertung krass hin und her schwankt. Da ist Tanya, die aufgrund ihres Übergewichts von Bennett gemobbt wird und von einer Familie mit ihrem Lehrer Anderson träumt. Bennett quält auch Chadwick, das Mathematikgenie der Klasse, der
über die Erbärmlichkeit der Menschheit philosophiert und den Gedanken äußert, irgendwann Schluss zu machen mit dem Leben. Aber auch Bennett gibt offen zu wie sehr es ihn fasziniert, Grenzen zu überschreiten: »Wolltest du nie was in die Luft jagen?«, fragt er Nicholas, den sportbegeisterten Lacrossespieler, in den sich Lilly prompt verliebt. Bis Lillys Zukunft jäh zerstört wird und die Aggression der Jugendlichen nicht mehr nur flirrt, sondern knallt. Und einer schießt.

»Stay away from my bazooka / I paranoid / you dead.« Sven Regener, Element of Crime

Regisseur Fabian Gerhardt inszeniert Simon Stephens’ Stück »Punk Rock« über einen Amoklauf in einer Schulklasse mit dem dritten Jahrgang der Frankfurter Schauspielstudierenden und wird so die Kooperation des Schauspiel Frankfurt mit der
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst weiterführen. 1971 in Berlin geboren, studierte er Schauspiel in Hannover und war Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig, am Theater Bremen, Schauspiel Hannover und Staatsschauspiel Dresden.
Seit 2007 führt Fabian Gerhardt Regie, u. a. am Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden und Deutschen Theater Berlin.

Gefördert von der

Bockenheimer Depot
Premiere
März 2014
Termine
März 2014
Regie
Fabian Gerhardt
Bühne / Kostüme
Rebecca Dornhege-Reyes / Nina Thielen
Musik
Dominik Schiefner
 
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17 | 60311 Frankfurt am Main
Tel: 069.212.37.000