





Es war einmal eine kleine Hexe, die war erst einhundertundsiebenundzwanzig Jahre alt, und das ist für eine Hexe ja noch gar kein Alter. Darum durfte sie in der Walpurgisnacht auch noch nicht mit den großen Hexen um den Blocksberg jagen. Sondern musste tief im Wald, in ihrem schiefen Häuschen sitzen und die Zaubersprüche aus dem dicken Hexenbuch auswendig lernen. Als sie sich dann aber trotzdem auf den Blocksberg schleicht, wird ihr zur Strafe der Besen weggenommen und verbrannt. Und einen Neuen soll sie erst bekommen, wenn sie eine gute Hexe geworden ist. Aber was ist eine gute Hexe?
Der Berliner Schauspieler Stefan Kaminski, der »Mann der 1000 Stimmen«, entwickelte in den vergangenen Jahren das Genre des Kaminski ON AIR-Live-Hörspiels und machte es zur Erfolgsmarke auf Berliner Bühnen. Was mit einem ausgeleierten Kassettendeck und einem alten Mikrofon begann, sind heute multi-instrumentale Hör-Abenteuer mit Live-Musik, Geräuschen und einem Schauspieler, der die Kunst des Stimmen-Morphings nicht nur selbst erfunden hat, sondern auch perfekt beherrscht. Schließt man die Augen »sieht« man ein Hörspiel – lässt man sie offen, sieht man wie es entsteht.
Wer also endlich in Surround-Klang hören möchte, wie die kleine Hexe um den Blocksberg saust, sollte zu Kaminski ON AIR in die Kammerspiele kommen. »Kaminski ON AIR: Die kleine Hexe« ist eine Klangreise, die sich nicht nur für Verliebte, Familien und Kinder, für diese aber ganz besonders eignet.