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Alice im Wunderland
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Bartsch, Kindermörder
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Das blaue blaue Meer
Das Scarlett-O'Hara-       Syndrom
Das Weisse Album
Der Diener zweier Herren
Der Futurologische Kongress
Der Messias
Der nackte Wahnsinn
Die Ängstlichen und die Brutalen
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Die Frau, die gegen Türen rannte
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Die Sehnsucht der Veronika Voss
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Ein Sommernachtstraum
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Herkules Manhattans Holistisches Kompendium des modernen Seins
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Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück
Mutter Courage und ihre Kinder
Ödipus
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Phädra
Ritter, Dene, Voss
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Ronja Räubertochter
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Schlafes Bruder
Silentium
Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu überzeugen
Stadt aus Glas
Steilwand
Stella
Sterben
Tagebuch eines Wahnsinnigen
Tartuffe
The killer in me is the killer in you my love
Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum (Arbeitstitel)
Werthers Leiden
Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung
Das blaue blaue Meer
Nis-Momme Stockmann
Vorwärts
die sind schon verloren.die müssen aus dem weg.

Darko wächst an einem Ort auf, wo die Menschen meistens keine Arbeit, wenig Ausbildung, noch weniger Hoffnung haben. Sie saufen, prügeln oder stürzen sich zu Tode. Selbstmord ist hier eher eine Frage der Geschwindigkeit: Braucht man dafür Jahre, Monate oder nur ein paar Minuten. Das ist Deutschland, und selbst Darko weiß, dass es einen solchen Ort hier eigentlich nicht geben kann. Es gibt ihn aber doch, aus Stahlbeton, hochkant, ein paar Siedlungsblöcke groß. Aus irgendeinem Grund kann man hier nie die Sterne sehen. Aber vielleicht ist das auch nur der Alkohol. Dann kommt eines Tages Motte, die schön wie ein Stück Himmel ist, auch wenn ihre nackte Haut gezeichnet ist von Narben. Durch sie wird alles anders. Und im Gegensatz zu Darko hat Motte einen Plan: einmal aufräumen, ein einziges Mal Ordnung schaffen und dann weg hier, weg – ans blaue, blaue Meer.

Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist Nis-Momme Stockmann Hausautor am Schauspiel Frankfurt. In den nächsten Spielzeiten wird Stockmann neben Auftragswerken auch verschiedene Formate für das Theater entwickeln und schreiben. Im Februar 2010 wird sein Stück »Das blaue blaue Meer« in der Regie von Marc Lunghuss in den Kammerspielen uraufgeführt. Eine Hörspielfassung des Theaterstücks wurde vom RBB produziert und wird zeitnah zur Uraufführung gesendet. Nis-Momme Stockmann verfasst in regelmäßigen Abständen Beiträge für die Homepage des Schauspiel Frankfurt. Zu finden sind die kleinen Szenen, Prosa, Gedichte, Essays, Fotos, Videos, Kommentare in Stockmanns Appendix.

1981 auf Föhr geboren, studierte Nis-Momme Stockmann »Sprache und Kultur Tibets« in Hamburg, Medienwissenschaften im dänischen Odense, und machte eine Ausbildung zum Koch, bevor er an der Universität der Künste Berlin »Szenisches Schreiben« studierte. 2005 gewann er beim internationalen Filmfestival in Odense den 1. Preis für seinen Kurzfilm »Ignorans«.

Mit seinem Stück »Der Mann der die Welt aß« wurde Stockmann beim Heidelberger Stückemarkt 2009 mit dem Haupt- und Publikumspreis ausgezeichnet. Das prämierte Stück wird am 17. Dezember 2009 in Heidelberg uraufgeführt. Es folgen Inszenierungen am Theater Magdeburg, am Theater Basel und am Schauspielhaus Wien.

Beim Berliner Stückemarkt reüssierte das Stück ebenfalls – die Jury verlieh dem Autor den Werkauftrag des tt Stückemarkts Berlin. Für die Spielzeit 2009/10 schrieb Stockmann unter dem Arbeitstitel »Kein Schiff wird kommen« ein neues Stück für das Staatstheater Stuttgart das im Februar in der Regie von Annette Pullen uraufgeführt wird. Das Stück wird außerdem von Radio Bremen als Hörspiel produziert. Gemeinsam mit vier weiteren Autoren ist Nis-Momme Stockmann außerdem ab September 2009 Stipendiat des von Thomas Jonigk geleiteten Düsseldorfer Autorenlabors.

Stockmann schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa.

gefördert von der

Kammerspiele
Uraufführung
22.01.10
Termine
02.10.10
Karten
Regie
Marc Lunghuß
Bühne
Tobias Schunck
Kostüme
Grit Groß
Musik
Jan Weichsel
Dramaturgie
Andreas Erdmann
Besetzung
Nils Kahnwald (Darko)
Henrike Johanna Jörissen (Motte)
Musiker
Jan Weichsel
Daniel Brandl
Pressestimmen
 
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17 | 60311 Frankfurt am Main
Tel: 069.212.37.000