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Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum (Arbeitstitel)
Werthers Leiden
Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung
Die Katze auf dem heissen Blechdach
Tennessee Williams
ICH WEISS NICHT, WARUM ALLE LEUTE IMMER SO TUN, ALS WÄREN SIE GUT. NIEMAND IST GUT.


Wie Ringkämpfer halten sich die Mitglieder der Familie eines reichen Plantagenbesitzers umklammert. Der Alte soll sein Erbe teilen. Dabei weiß er nicht, was alle anderen wissen: Dass die Ärzte bei ihm Krebs diagnostiziert haben und er bald sterben wird. Die ehrgeizige Frau seines ungeliebten Sohnes Gooper tut alles, um sich bei dem Schwiegervater einzuschmeicheln, führt ihre zahlreichen Kinder vor und demonstriert, dass sie die Zukunft ist: der Familie, der Plantage, Amerikas. Big Daddy aber denkt gar nicht daran, sie als Erben einzusetzen, sondern wartet auf den Tag, an dem sein alkoholabhängiger geliebter anderer Sohn das Saufen aufhört: Brick. Der aber zerstört planmäßig, Glas für Glas, sich selbst und die Erinnerung an seine große Liebe: den Collegefreund und Footballpartner Skipper. Skipper hat sich aus Verzweiflung umgebracht und nur eine kennt das Geheimnis dieses Selbstmordes und dieser Liebe: Bricks Frau Maggie. Sie ist die »Katze auf dem heißen Blechdach«. Sie sieht, wie ihre Chancen schwinden, und doch kämpft sie, erotisch, proletarisch und vital, mit allen Mitteln um Bricks Leben, seine Liebe und das Erbe der Familie. Tennessee Williams sagt über sein Stück: »Das Leben ist kannibalisch. Das eine Ich frisst das andere. Immer ist jemand dabei, an einem anderen zu nagen, aus Neid, aus Profitgier, aus Angst.«


Hausregisseurin Bettina Bruinier inszeniert die Ringkämpfe der emotionalen Schwergewichtsklasse auf der großen Bühne des Schauspiel Frankfurt.

Schauspielhaus
Premiere
April 2011
Termine
April 2011
Regie
Bettina Bruinier
 
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17 | 60311 Frankfurt am Main
Tel: 069.212.37.000