• Spielplan
    • Monatsspielplan
    • Premieren
    • Stücke A-Z
    • Reihen
    • Gastspiele
    • Extras
    • Archiv
  • Ensemble
  • Schauspiel Frankfurt
  • Junges Schauspiel
  • Patronatsverein
  • Karten
  • Abonnements
  • Service
  • Partner
  • Presse
  • Kontakt
  • Impressum
  • Drucken
  • Downloads
  • Newsletter
  • Suche
Stücke
Abgesoffen
Alice im Wunderland
Antigone
Bartsch, Kindermörder
Clavigo
Das blaue blaue Meer
Das Scarlett-O'Hara-       Syndrom
Das Weisse Album
Der Diener zweier Herren
Der Futurologische Kongress
Der Messias
Der nackte Wahnsinn
Die Ängstlichen und die Brutalen
Die Bremer Stadtmusikanten
Die Frau, die gegen Türen rannte
Die Katze auf dem heissen Blechdach
Die kleine Hexe
Die Marquise von O.
Die Pest
Die Sehnsucht der Veronika Voss
DNA
Ein Blick von der Brücke
Ein Sommernachtstraum
Einsame Menschen
Fülle des Wohllauts
Geschichten aus dem Wiener Wald
Hautnah
Hedda Gabler
Herkules Manhattans Holistisches Kompendium des modernen Seins
Horror Vacui
Komm süsser Tod
König Lear
Liebelei
Lolita
Lulu
Maria Stuart
Mein Kampf
Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück
Mutter Courage und ihre Kinder
Ödipus
Ödipus / Antigone
Orphée
Peer Gynt
Phädra
Ritter, Dene, Voss
Romeo und Julia
Ronja Räubertochter
Say yes to
Schlafes Bruder
Silentium
Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu überzeugen
Stadt aus Glas
Steilwand
Stella
Sterben
Tagebuch eines Wahnsinnigen
Tartuffe
The killer in me is the killer in you my love
Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum (Arbeitstitel)
Werthers Leiden
Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung
Peer Gynt
Henrik Ibsen
DOCH ICH WILL ICH SEIN, EN BLOC, TOTAL!


Peer Gynt lügt. Immer wieder. Lieber verliert er sich in Visionen und Phantastereien, als zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich der Realität zu stellen. In den Augen der Dorfgemeinschaft ist Peer ein Aufschneider und Versager. Nachdem er die Braut eines anderen verführt hat, flüchtet er in die Berge. Dort beginnt seine große Reise durch die Weltgeschichte: Zwischen Traum und Wirklichkeit macht sich Peer Gynt auf die Suche nach sich selbst. Nur knapp entkommt er der Vermählung mit der Trollprinzessin, doch den Grundsatz der Troll-Welt – »Sei dir selbst genug« – befolgt er weiterhin so unbewusst wie konsequent. Das Gebot der Menschen allerdings – »Sei du selber« – wird er weder verstehen noch erfüllen können. Solveig, seine große Liebe, verlässt er, um an Marokkos Küste mit dubiosen Geschäften reich zu werden. Er träumt davon, Kaiser der Welt zu werden, lässt sich als Prophet verehren und in einem Irrenhaus schließlich zum Kaiser der Selbstsucht krönen. So läuft er, während er glaubt sich selbst zu verwirklichen, sein ganzes Leben vor sich selbst davon. Als alter Mann kehrt er in sein Dorf zurück, hört Solveigs Stimme und erkennt, dass sein Kaiserreich hier gewesen wäre.
Ibsens dramatisches Gedicht ist eine krude Mischung aus volkstümlichem Märchen, Abenteuerroman, Gesellschaftskritik und Charaktertragödie. Mit »Peer Gynt«, auch der »nordische Faust« genannt, schuf Ibsen das Drama einer durch Egoismus und Selbstbetrug verfehlten Selbstverwirklichung.


Antú Romero Nunes schloss 2009 sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin mit einer Inszenierung von Schillers »Geisterseher« ab. In Frankfurt inszenierte er mit »Abgesoffen« die Eröffnungsproduktion der Box, es folgten Engagements u. a. am Thalia Theater Hamburg und am Maxim Gorki Theater Berlin.

Kammerspiele
Premiere
16.12.10
Termine
16.12.10
Regie
Antú Romero Nunes
Bühne
Florian Lösche
 
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17 | 60311 Frankfurt am Main
Tel: 069.212.37.000