




Nis-Momme Stockmann Vita
Geb. 1917 In Gorningbrumpf, bei Vogelgorpflingen, Litauen.
1939–45 Studium der Eklektik, Danzig.
1946 »Sag wenn sie fortgehen leise Adé«, Roman, und »Zu dem Wunsch des Vaters kann nur entschieden nein gesagt werden«, Roman, entstehen.
1947 Lustwandelbegleitung am Hofe des Zaren von Griechenland. Das Epos »Geh weg wenn dir danach ist aber mein Herz lass hier«, entsteht.
1950–1987 Arbeitslos.
Februar 1987 Gründung der Gorningbrumpfer Vogelfreunde e. V. Verein zur Zählung und Sichtung einheimischer Fauna. Heidschnucken, Bienenschwärme, Bären und ähnliches Gekreuch werden auf der Straße und auch auf Fahrradwegen beobachtet. Hinterher wird darüber gesprochen und es gibt Tee und Brote mit Marmelade oder Cervelatwurst.
1988 Einschneidendes Erlebnis: Fund eines behelflosen nackten Tiergewürms auf der Straße. Pflege bis Mitte 1994. Aus Vergnatzung deswegen: Der Beschluss, mein Leben der Kunst zu widmen.
1990 Erstmal wieder arbeitslos.
1995 Fernlehrgang zum Bachelor of Arts und Finanzkaufmann. Danach großer Verbrauch von Verbrauchsgütern aller Art. Wegen all dem Geld. Durch den Ruhm.
1995–2000 Gefängnis. Der Roman »Der Fernfahrer macht eine traurige Neigung mit dem Köpfchen als er leise in seinem Auto fortfährt« entsteht.
2002 Auszeichnung: »The greatest man that ever has lived on earth in the whole time it exists« in Empfang genommen.
2003 Umschulung zum Lyriker.
2004–2007 Preise, Ruhm, Rum. Studium der Pädagogik. Referendariat an der Grundschule Schleswig. Kunstpädagogik. Großer Aufschneider im Lehrerzimmer.
Ausstellungen
»Schweinenieren machen – erstmal entfernt – ein einschneidenderes visuelles Erlebnis«, Madrid
»Leckere Kekse backen ist ein Labsal«, Sydney
»Der Katzenpapa kuckt die Katzenkinder zornig an«, Optiker Meyne, Holmstraße
Nis-Momme Stockmann ist seit der letzten Spielzeit Hausautor des Schauspiel Frankfurt.
Martin Kloepfer begann seine Theaterlaufbahn als Bühnenbildner. Seit 1999 arbeitet er vor allem als Regisseur. Seine Inszenierungen »Der Futurologische Kongress« und »Die Pest« laufen weiterhin im Repertoire des Schauspiel Frankfurt.
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