Das große Heft
nach Ágota Kristóf
Kammerspiele
Premiere 15. Januar 2027
TEAM
Regie: Sara Ostertag
Bühne: Nanna Neudeck
Kostüme: Prisca Baumann
Choreografie: Andressa Felix Miyazato
Musik: Mira Lu Kovacs
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Valentin Wittig
Was macht den Menschen aus? Vernunft, Freiheit, Moral, Empathie und Gemeinschaft, Kultur und Geschichte, die Frage nach dem Sinn, das denkende Ich? Was bleibt von alledem, wenn es nur noch um eines geht – um das nackte Überleben? Bleibt überhaupt irgendetwas? Oder werden wir wieder zu intelligenten Tieren, die starren Blickes alles Schwächere töten, um nicht selbst zu unterliegen? Ist das Menschliche ein Luxus, ein schöner Traum aus friedlichen Zeiten?
Ágota Kristófs weltberühmter Roman schildert das Leben zweier Kinder im Krieg. Da die große Stadt zerbombt ist, bringt die Mutter die Zwillinge bei der Großmutter auf dem Land unter. Das harte Leben bei der alten Frau übertreffen die beiden rasch durch ihre »Abhärtungsübungen«, mit denen sie sich alles abgewöhnen, das sie verletzlich macht. In sachlicher, scheinbar ungerührter Sprache schildert Kristóf die Schrecken, die die Kinder durchleben: Perversion, Vergewaltigung, Tod, Verstümmelung, namenlose Gewalt. Dabei protokolliert der Roman weniger ein schockhaftes Aussetzen von Moral als vielmehr eine systematische, schrittweise Entleerung: Ein verstörendes, schonungsloses Plädoyer gegen den Krieg von erschütternder Aktualität.
Die österreichische Theatermacherin Sara Ostertag arbeitet an der Schnittstelle von Schauspiel, Choreografie und Performance und ist bekannt für ihre tänzerisch geprägten, bilderreichen Inszenierungen. Bereits zwei Mal gewann sie den Nestroy-Theaterpreis; seit 2025 leitet sie außerdem das Wiener »TEATA in der Gumpendorfer«. Mit »Das große Heft« führt sie zum ersten Mal in Frankfurt Regie.
Ermöglicht durch die Exzellenzförderung der
Ágota Kristófs weltberühmter Roman schildert das Leben zweier Kinder im Krieg. Da die große Stadt zerbombt ist, bringt die Mutter die Zwillinge bei der Großmutter auf dem Land unter. Das harte Leben bei der alten Frau übertreffen die beiden rasch durch ihre »Abhärtungsübungen«, mit denen sie sich alles abgewöhnen, das sie verletzlich macht. In sachlicher, scheinbar ungerührter Sprache schildert Kristóf die Schrecken, die die Kinder durchleben: Perversion, Vergewaltigung, Tod, Verstümmelung, namenlose Gewalt. Dabei protokolliert der Roman weniger ein schockhaftes Aussetzen von Moral als vielmehr eine systematische, schrittweise Entleerung: Ein verstörendes, schonungsloses Plädoyer gegen den Krieg von erschütternder Aktualität.
Die österreichische Theatermacherin Sara Ostertag arbeitet an der Schnittstelle von Schauspiel, Choreografie und Performance und ist bekannt für ihre tänzerisch geprägten, bilderreichen Inszenierungen. Bereits zwei Mal gewann sie den Nestroy-Theaterpreis; seit 2025 leitet sie außerdem das Wiener »TEATA in der Gumpendorfer«. Mit »Das große Heft« führt sie zum ersten Mal in Frankfurt Regie.
Ermöglicht durch die Exzellenzförderung der
Einige unserer Inszenierungen enthalten potenziell sensible Inhalte, die bei manchen Menschen starke negative Emotionen auslösen oder (re-)traumatisierende Erinnerungen hervorrufen können. Wenn Sie zu bestimmten Themen vorab Informationen benötigen, melden Sie sich gern bei dem für diese Inszenierung zuständigen Dramaturgen Alexander Leiffheidt unter Alexander.Leiffheidt@buehnen-frankfurt.de.
Ich werde euch zeigen, wie man lebt!