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SCHAUSPIEL FRANKFURT
liebes publikum,

Sie haben das Schauspiel Frankfurt in unserem ersten Jahr gestürmt und das neue Ensemble leidenschaftlich empfangen. Was gibt es Schöneres für uns Theatermacher?
In der kommenden Saison bilden Goethe und die deutsche Klassik sowie eine Reihe ganz neuer Stücke den Schwerpunkt unseres Spielplans. Das Ziel ist jeweils: Zeitgenossenschaft.
Mit einer theatralischen Reise zu Goethes »Wilhelm Meister«, »Clavigo« und »Werthers Leiden« ist das Schauspiel Frankfurt zentral bei der Goethe Festwoche 2010 präsent. Im Lauf der Spielzeit stehen dann neben Goethes »Stella« auch Stücke von Lessing, Kleist und Schiller auf dem Programm – »Minna von Barnhelm«, »Die Marquise von O.« und »Maria Stuart«. Alles starke Frauenfiguren, in sehr verschiedenen, weiblichen wie männlichen Regiehandschriften erzählt.

Wir zeigen Ihnen die neuesten Stücke – meist als Ur- oder Erstaufführungen – wichtiger Gegenwartsautoren wie Roland Schimmelpfennig, Dejan Dukovski, Dennis Kelly oder Nis-Momme Stockmann, unserem viel beachteten Hausautor. Der Autor-Regisseur René Pollesch beginnt seine auf Jahre angelegte Arbeit in Frankfurt mit einer eigenen Uraufführung im Schauspielhaus. Regisseure wie Michael Thalheimer, Günter Krämer, Stephan Kimmig oder Andreas Kriegenburg kommen wieder und zeigen ihre je eigene Perspektive auf das, was man »Klassiker« nennt und dabei unerschöpflich und faszinierend nah sein kann.

Auch das junge Publikum ist wieder ganz groß im Blick des Spielplans mit vier neuen Inszenierungen speziell für Kinder und Jugendliche.

 Dass der Schauspieler – dies war die Botschaft – im Mittelpunkt unseres Theaters steht, haben die Aufführungen der ersten Saison bewiesen. Ich bin wie Sie neugierig auf unsere Schauspieler und ihre neuen Rollen in der vor uns liegenden Spielzeit.
Es ist uns ein Vergnügen, in Frankfurt Theater zu machen.

Herzlich,
Ihr

Oliver Reese

Intendant

 
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17 | 60311 Frankfurt am Main
Tel: 069.212.37.000